Estrellas en la calle, Cochabamba



Viele Kinder und Jugendliche in Bolivien sind unterernährt und müssen arbeiten, anstatt in die Schule zu gehen. Armut und familiäre Probleme haben zur Folge, dass viele Kinder und Jugendliche auf der Strasse leben und in Gefahr schweben, ihr Leben durch Alkohol- und Drogenkonsum zu gefährden. Da es schwierig ist, in solchen Bedingungen Arbeit zu finden, verdienen sich viele ihr Geld durch Diebstahl und Prostitution.

Die gemeinnützige Organisation „Estrellas en la calle“ existiert seit 2005 in Cochabamba, einer der grösseren Städte Boliviens. Sie arbeitet mit Kindern, Jugendlichen und Familien, die auf der Strasse leben und versucht, diese von der Strasse zu holen und eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu fördern.

Der Verein Kipu unterstützt die Organisation mit dem Projekt „Coyera – Wiñana“. Dieses hat zum Ziel, Kinder, Jugendliche und Familien dazu zu motivieren, die Strasse zu verlassen und sie darin zu unterstützen, zu ihren Familien zurückzukehren, in Entzugskliniken zu gehen oder eine Wohnung zu suchen. In dieser Phase ist eine intensive Betreuung notwendig, da die Veränderung von Lebens- und Verhaltensweisen nicht einfach ist.